Das Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg, eine in seiner Konzeption und Ausrichtung im europäischen Raum einmalige Einrichtung, dient der Stärkung der Buddhismuskunde in seiner akademischen Ausrichtung und dem Dialog mit anderen Fachdisziplinen, der Öffentlichkeit und den Vertretern der Traditionen des Buddhismus.
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News vom Zentrum für Buddhismuskunde:
Aufgrund von Studien zur christlichen Heiligen des Mittelalters werden Texte, welche das Leben dieser Heiligen erzählen, von Wissenschaftlern vorrangig als „Hagiographie“ bezeichnet und es wird angenommen, dass diese Texte einen narratologischen Texttypus bilden, welcher bestimmte topoi des Lebens von Heiligen beinhaltet. Der Begriff Hagiographie wurde ebenfalls für vormoderne Texte innerhalb der Asienswissenschaften benutzt; Forscher haben diese Texte oft als Quellen für historische Studien verwendet. Doch ist eine textbasierte Definition dieses Begriffs unter Berücksichtigung einer weitergefassten, transkulturellen Quellenbasis immer noch ein Desideratum. Der narratologische Ansatz zur Analyse dieses Texttypus befindet sich ebenfalls in einem Frühstadium. Die Konferenz soll daher einen ersten Schritt zu einer Definition des Begriffes der „Hagiographie“ bilden und seinen Gebrauch als transkulturelle Katagorie Rechnung tragen. Elf Teilnehmer aus unterschiedlichen Disziplinen werden die mannigfaltigen Methoden der Narratologie(n) anwenden und Erzählmuster wie Genre aus verschiedensten Genres und Kulturen vorstellen und diskutieren. Die zweitägige Konferenz wird zusammen vom Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg und dem Zentrum für Transkulturelle Narratologie der Universität Bonn ausgerichtet.
Informationen:
Zeit und Ort: | 2.– 3. März 2012, Universität Hamburg |
Kontakt: | Dr. Jim Rheingans, Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg
Prof. Dr. Stephan Conermann, Bonner Zentrum für Transkulturelle Narratologie (BZTN) der Universität Bonn |
aus Anlass des Kongresses Achtsamkeit - eine buddhistische Praxis für die Gesellschaft heute
S.H. der Dalai Lama besuchte am 21. August 2011 die Universität Hamburg, bereits zum dritten Mal, um über die buddhistische Praxis der Achtsamkeit zu sprechen und was es heißt ein achtsames Leben zu führen. Die Abschlussrede von Tibets spirituellem Oberhaupt, der in Dharamsala, Indien, im Exil lebt, zog ein großes Publikum auf den Campus. Die Veranstaltung wurde im Internet live übertragen (siehe Livestream lecture2go).
Das Zentrum für Buddhismuskunde lud ferner S.H. zu einem Gespräch mit Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Stiftungen ein.
In Kürze erscheint im Waxmann Verlag in der Reihe Religionen im Dialog (Hg. Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg) die Publikation zum Symposium "Buddhismus im Westen: Ein Dialog zwischen Religion und Wissenschaft" mehr...
In der Abteilung Kultur und Geschichte Indiens und Tibets des Asien-Afrika-Instituts ist seit 1. Januar das Khyentse Center for Tibetan Buddhist Textual Scholarship beheimatet. Mehr...
Ab Wintersemester bietet die Universität Hamburg einen Internationalen Master Studiengang für "Buddhist Studies" an. Er umfasst zunächst buddhistische Studien auf Indien, Tibet, China und Japan bezogen. Vom Winter 2012 an auch Korea, Thailand und Vietnam. Der Studiengang ist auf 4 Semester (2 Jahre) festgelegt. Abschluss: Master of Arts in Buddhist Studies.
Der Karl H. Ditze-Preis 2011 für herausragende Abschlussarbeiten wird neben zwei Vertretern vom Fachbereich Theologie an zwei Absolventen des Asien-Afrika-Institutes vergeben, darunter für eine Dissertation in Tibetologie: Dr. Carola Roloff. Die Feier findet am 4. Juli 2011 von 17-19 Uhr im Warburg Haus statt.
Herzlichen Glückwunsch!
Jinhua Chen (Ph.D., 1997, McMaster University) currently teaches at the University of British Columbia, where he is also appointed by the federal government as Canada Research Chair in East Asian Buddhism. His research covers both Chinese (mainly Sui and dynasties, 6th- 10th c.) and Japanese (Nara and early Heian periods, roughly from 8th to 10th c.) Buddhism. He has published on such topics as monastic biography and hagiography, state-church relationship, relic veneration, sacred lineages, kinship ties within the samgha. Through his Humboldt-funded project (2011-2013) that is based at the University of Hamburg, he aims at a broad and in-depth survey on the relic veneration in medieval China (from the 4th to the 14th century).
Achtsamkeit - eine buddhistische Praxis für die Gesellschaft heute
Kongress vom 18. bis 21. August 2011. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Kongresses, die von unserem Kooperationspartner und Veranstalter, dem Tibetischen Zentrum e.V. Hamburg, gestaltet und verantwortet wird: www.achtsamkeitskongress.de
Readings in the Madhyama-āgama
An e-learning online course with PD Dr. Bhikkhu Anālayo held on Thursdays every summer semester, 18:15 to 19:45 CEST
Online registration for 2012 starts on 1 March 2012 on our webpage. More
Wir freuen uns, Ihnen den im Herbst 2011 stattfindenden Workshop II (10.-14. Oktober 2011) zum Thema Meditation im frühen Buddhismus ankündigen zu können. Anmeldefrist: 01.06.-31.07.2011.
Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite.
Prof. Dr. Gérard Fussman zu Gast im Zentrum für Buddhismuskunde
Dienstag, 7. Dezember 2010, 18:15 Uhr, Rm. 221 ESA 1 Ost
(Asien-Afrika-Institut) mehr
Prof. Fussman lehrt und forscht am altehrwürdigen Collège de France, Paris, zu dem Namen wie Pierre Bourdieu, Claude Lévi-Strauss, und andere einflussreiche Wissenschaftler gehören. Gérard Fussman gehört zu jenen Forschern, die der spekulativen Annahme von Schriftlichkeit in Indien vor Ashoka betont kritisch gegenüber stehen. Seine archäologische Forschungen zum Buddhismus in Afghanistan sind richtungsweisend.
Prof. Dr. Lothar Ledderose zu Gast im Zentrum für Buddhismuskunde
Dienstag, 16. November 2010, 18:15 Uhr, Rm. 221 ESA 1 Ost
(Asien-Afrika-Institut) mehr
Prof. Ledderose lehrt und forscht seit 1976 am Institut für Ostasiatische Kunstgeschichte der Ruperto Carola Universität Heidelberg. Seit 2005 leitet er das auf 16 Jahre angelegte Projekt "Buddhistische Steinschriften in China", das an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften angesiedelt ist. Zudem koordiniert er am Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext" das Forschungsprojekt "Aspekte von Authentizität". Er ist Preisträger des hoch dotierten Balzan-Preises 2005, der zu den bedeutendsten wissenschaftlichen, kulturellen und humanitären Auszeichnungen gehört.
26 October, 2010
The Center for Buddhist Studies has started a new book series Hamburg Buddhist Studies. The first volume has just been published. It is available in book form and online, published by Hamburg University Press. The new series will contribute to the community of scholars and the wider public.
The first volume: The Genesis of the Bodhisattva Ideal by Anālayo
Der diesjährige Preis wird aufgrund herausragender Leistung im Bereich des Indo-Tibetischen Buddhismus an den Studenten Dimitri Pauls am 8. Juli 2010 von der Abteilung für Sprachen und Kulturen Indiens und Tibets, Asien-Afrika-Institut, gemeinsam mit der Khyentse Foundation verliehen. Herzlichen Glückwunsch!
Am 15.06.2010 ist Prof. Xue Yu (Direktor des Center for the Study of Humanistic Buddhism, Hong Kong) bei uns zu Gast. mehr
In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem Goethe-Institut mehr
Wir freuen uns eine brandneue Publikation zum Thema Ökoethik ankündigen zu können:
Plants in Early Buddhism and the Far Eastern Idea of the Buddha-Nature of Grasses and Trees von Lambert Schmithausen (Inhaltsverzeichnis)
ISBN 978-9937-217163 USD 30,00
Verlag: Lumbini International Research Institute, POBox 39, Bhairahawa, Rupandehi, NEPAL, Email: liri@mos.com.np
Lambert Schmithausen ist Professor Emeritus im Fach Buddhismuskunde. Auf dem Gebiet der Ökoethik leistete er an der Universität Hamburg bereits in den 80er Jahren Pionierarbeit.
Im Sommersemester 2010 hat das Asien-Afrika-Institut Prof. Dr. Imre Hamar, Institute of East Asian Studies, Eötvös Loránd University (Budapest) als Numata-Professor für Buddhismuskunde zu Gast. mehr
Seit 19. Februar 2010 existiert zwischen dem Asien-Afrika-Institut (AAI) der Universität Hamburg und den Social Sciences and Humanities, Mahidol University, Thailand ein Kooperationsvertrag, in dem beide Einrichtungen vereinbaren, in Lehre und Forschung im Bereich der Buddhismuskunde zusammenzuarbeiten.
Die im Winter 2009 gezeigte Fotoausstellung Tod im Buddhismus ist jetzt online zugänglich. Mehr dazu unter Veranstaltungen.
Wir freuen uns die Tagungspublikation zum Internationalen Symposium Buddhismus und Menschenrechte ankündigen zu können, welches das Zentrum für Buddhismuskunde in 2008 in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI), Essen veranstaltete. mehr
Seit 4. November 2009 hat das Asien-Afrika-Institut (AAI) der Universität
Hamburg, vertreten durch das Zentrum für Buddhismuskunde, einen neuen
Kooperationspartner, das Dharma Drum Buddhist College in Taipeh County, Taiwan.
In einer feierlichen Zeremonie unterzeichnete der Direktor des Zentrums für
Buddhismuskunde in Vertretung des Sprechers des AAI ein Memorandum of
Understanding, in dem beide Einrichtungen vereinbaren, in Lehre und
Forschung zusammenzuarbeiten. Es gibt bereits ein gemeinsames Projekt, das von
Privatdozent Dr. Bhikkhu Analayo geleitet wird. Für die Zukunft wird auch der Austausch von Studierenden beider Universitäten angestrebt.
Das Dharma Drum Buddhist College ist die erste staatlich anerkannte
buddhistische Hochschule in Taiwan und bietet BA- und MA-Kurse in den
verschiedenen Bereichen der Buddhismusforschung an.
Die Professur für Tibetologie in der Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets, Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg, ist seit 1. November 2009 wiederbesetzt. Dr. Dorji Wangchuk hat den Ruf angenommen. Wir sehen der Zusammenarbeit mit Freude entgegen.
Das Thema ist geographisch weit gespannt und behandelt in Vortrag, Film und Fotos die buddhistische Sicht auf Sterben und Tod. mehr
Am 16. Oktober 2009 besuchte TIDE TV Hamburg das Zentrum für Interviews zur Frage "Was ist Glück aus buddhistischer Sicht?" Link
Am 12. Oktober 2009 besuchte Buddhist Television Network das Zentrum für Buddhismuskunde. Recherchen zum Europäischen Buddhismus hatten die Filmemacher des koreanischen Fernsehsenders Buddhist Television Network (
BTN) nicht nur nach Frankreich, Italien, Dänemark und London geführt, sondern auch an die Universität Hamburg. Ende Dezember 2009 soll in Korea ein Dokumentarfilm zu diesem Thema ausgestrahlt werden.
Neue Adresse: Alsterterrasse 1, 20354 Hamburg
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften verleiht den mit 25.000 Euro dotierten Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling-Preis 2009 an den international renommierten Buddhismuskunde-Wissenschaftler, Prof. em. Dr. Lambert Schmithausen (Asien-Afrika-Institut, Indien und Tibet). Mit dem nach dem deutschen Philosophen benannten Preis sollen herausragende wissenschaftliche Verdienste im Bereich der Außereuropäischen Kulturen – ohne Altertumswissenschaften gewürdigt werden. Der Preis wird im Rahmen des 250-jährigen Jubiläums der Akademie in einem Festakt am 27. Juni 2009 verliehen.
Herzlichen Glückwunsch!
Der Karl H. Ditze-Preis 2008 für herausragende Abschlussarbeiten wird neben zwei Vertretern vom Fachbereich Evangelische Theologie an zwei Absolventen des Asien-Afrika-Institutes vergeben: Frau Michaela Mross für ihre Magisterarbeit und Dorji Wangchuk für seine Dissertation. Beide arbeiteten zu buddhismuskundlichen Themen. Michaela Mross studierte Japanologie und Sinologie und beschäftigte sich in ihrer Magisterarbeit mit dem Rakan Koshiki, einem liturgischen Grundtext des japanischen Soto-Zen. Sie arbeitet im Moment im Rahmen eines DAAD-Stipendiums an ihrer Dissertation an der renommierten Komazawa-Universität in Tokio. Dorji Wangchuk erlangte seinen M.A. ebenfalls hier am Asien-Afrika-Institut. Er spezialisierte sich früh auf die indo-tibetischen Traditionen des Buddhismus. Seine Dissertation handelt von dem Entschluss zum Erwachen (bodhicitta), ein für die Soteriologie des Buddhismus des Großen Fahrzeugs (Mahayana) fundamental wichtiges Konzept. Seine Arbeit betritt textgeschichtlich als auch methodisch Neuland. Dr. Wangchuk lehrt und forscht im Bereich Tibetologie am Asien-Afrika-Institut.
Das Preisgeld für eine Promotion beträgt 3.000 Euro, für eine Magisterarbeit 2.000 Euro. Herzlichen Glückwunsch!
Das Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg vergibt vier Stipendien für max. 24 Monate zur Unterstützung von Master-Studierenden und Doktoranden im Bereich der Buddhismuskunde.
From the winter term of 1996/7 to the winter term of 2005/6, the University of Hamburg conducted a non-curricular study program titled “Buddhism in Past and Present.” More