

Her research interests extend to a number of areas connected with the Tibetan religio-philosophical traditions and Tibetan Buddhist literature, particularly that of the rNying-ma school. The primary focus of her research the past years has been the concept of Buddhahood in traditional Buddhist sources. Another interest of her is the culture of the book (including manuscripts and block prints) in Tibet in all its variety, specifically in connection with the compilation and transmission of collections of manuscripts and xylographs containing Buddhist works. Her current projects include short studies of subclassifications of Madhyamaka in early Tibetan literature and of the various concepts of Akaniṣṭha (’og min) in rNying ma tantric sources.
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Bhikkhu Anālayo, Jahrgang 1962, wurde 1995 in Sri Lanka ordiniert, wo er im Jahre 2000 auch eine Dissertation über das Satipatthana-sutta an der Universität von Peradeniya abschloss (veröffentlicht von Windhorse, Großbritannien). Im Jahre 2007 schloss er eine Habilitationsschrift an der Universität von Marburg ab, in der er die Lehrreden des Majjhima-nikaya mit ihren auf Chinesisch, in Sanskrit und auf Tibetisch erhaltenen Parallelen verglich. Zur Zeit wirkt er als Privatdozent am Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg, er unterrichtet an der Sri Lanka International Buddhist Academy und forscht auch am Dharma Drum Buddhist College, Taiwan. Neben seinen akademischen Aktivitäten unterrichtet er regelmäßig Meditation in Sri Lanka.

Martin Delhey absolvierte ein Studium der klassischen Indologie, Tibetologie und Sinologie an der Universität Hamburg, das er mit der Magisterprüfung (1998) und Doktorarbeit (2002) abschloss. Im Mittelpunkt beider Abschlussarbeiten stand die Yogacarabhumi, eine dem mittelalterlichen Indien angehörende Enzyklopädie buddhistischer Gelehrsamkeit.
Gegenwärtig ist Dr. Delhey im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes zu frühen tantrischen Traditionen Indiens mit der Edition einer alten nepalesischen Palmblatthandschrift des Manjusrimulakalpa befasst. Ein weiteres Forschungsinteresse besteht an dem Problem der Selbsttötung im Buddhismus.

Forschungsgebiet: Chinesischer Buddhismus im Kontext der chinesischen
Geistesgeschichte, insbesondere die formative Periode bis ins 6. Jahrhundert,
hierzu Betreuung von Magisterarbeiten und Dissertationen, derzeit auch ein
Forschungsprojekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 950 "Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa", ferner Geschichtsschreibung des chinesischen Buddhismus im neueren und neuesten China.

Prof. Dr. Volker Grabowsky
Volker Grabowsky (Jahrgang 1959) ist seit dem Wintersemester 2009 Professor für Sprache und Kultur Thailands (Thaiistik) und Leiter der Abteilung für Sprachen und Kulturen Südostasiens am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg. Zuvor war er (von 1999 bis 2009) Professor für die Geschichte Südostasiens am Institut für Ethnologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Sein Spezialgebiet ist die Geschichte und Kultur der Tai-Völker in Festlandsüdostasien und Südwestchina. Nach seiner Habilitation mit einer Arbeit über die Bevölkerungsgeschichte Nordthailands am Fachbereich Orientalistik der Universität Hamburg (1996) arbeitete er von 1996 bis 1999 als DAAD-Langzeitdozent für traditionelle laotische Literatur der Nationalen Universität von Laos in Vientiane. In Zusammenarbeit mit laotischen und thailändischen Wissenschaftlern leitete er mehrere Projekte zur Erforschung von laotischen und anderen Tai-Manuskripten. Zur Zeit arbeitet er an der Edition buddhistischer Inschriften aus Nordlaos.
Seit April 2011 leitet er im Rahmen des vom BMBF geförderten Kompetenznetzwerks „Dynamiken von Religion in Südostasien“ das Projekt „Der laotische Sangha und die Moderne: ein buddhistische Archiv aus Luang Prabang“.

Rebecca Hufen
Rebecca Hufen, Jahrgang 1983, studierte Tibetologie, klassische Indologie
und Religionswissenschaften an der Universität Hamburg. Ihre Magisterarbeit
schrieb sie über die Shangs-pa-bka'-brgyud–Tradition des tibetischen Buddhismus.
Zudem studierte sie von 2004 bis 2006 am College for Higher Tibetan Studies
in Sarah, Indien. Seit April 2010 arbeitet sie als Tibetologie-Lektorin an der
Universität Hamburg. Ihr Interessengebiet umfasst insbesondere die tibetisch-
buddhistische Literatur und die verschiedenen Ausdrucksformen des modernen
Tibetisch.

Field of research
Indian Buddhism, especially Vajrayana; Indian religious and philosophical literature; Sanskrit poetry.
In Buddhist Studies (to which his work is not confined), his research focuses mainly on the yoginitantra traditions of the Vajrayana. He also studies the relationship and interactions of these traditions with non-Buddhist tantric systems, particularly tantric Saivism.
List of Publications
See separate pdf file.

Klaus-Dieter Mathes is the Chair of Tibetan and Buddhist Studies at the University of Vienna. His current research deals with Tibetan Madhyamaka, Yogācāra and the interpretations of Buddha nature in the 15th and 16th centuries. He obtained a PhD from Marburg University with a study of the Dharmadharmatāvibhāga (published in the series Indica et Tibetica). His habilitation thesis was published by Wisdom Publications under the title A Direct Path to the Buddha Within: Gö Lotsawa´s Mahāmudrā Interpretation of the Ratnagotravibhāga (Boston: 2008). Recent publications include "The Principle of True Nature (dharmatā-yukti) as a Justification for Positive Descriptions of Reality in Mahāyāna Buddhism" (in Logic and Belief in Indian Philosophy, New-Delhi 2010) and "The Collection of Indian Mahāmudrā Works” (in Zentralasienforschung 25, Andiast 2011).
Kontakt: klaus-dieter.mathes(at)univie.ac.at (mehr)


Studierte Tibetologie, Indologie und Ethnologie in Heidelberg und Hamburg; Magisterarbeit 2004 an der Universität Hamburg. Der dortige Professor D. Jackson betreute als Externer auch die Promotion als Stipendiat der Bath Spa University/UWE Bristol über „The Eighth Karmapa’s Life and his Interpretation of the Great Seal“. Dort auch Lehre in BA und MA zu Themen wie Religionen Indiens, Buddhismus, und Geschichte Tibets. Neben weiterer Lehrerfahrung in klassischem und modernen Tibetisch, Begeisterung für die Organisation von Wissenstransfer, bei dem Forschung zeitgemäß vermittelt und reflektiert wird (International Summer School Hamburg 2008: Buddhism into the 21st Century).
Forschungsinteressen sind tibetische Geschichte und Literatur, buddhistische Praxis und Philosophie in Geschichte und Gegenwart, sowie narrative und kulturelle Dimensionen religiöser Literatur. Der Fokus liegt auf Geschichte und Praxis der indo-tibetischen mahāmudrā-Traditionen, sowie spirituellen Biographien und Praxismanualen. Methodologisch werden philologisch-historische Herangehensweisen durch Elemente der Kultur- und Literaturwissenschaften ergänzt. Zur Zeit geförderte Arbeit an der Veröffentlichung zweier Monographien (zu Karma Thinlepa und Mikyö Dorje) sowie weitergehende Forschung zu literarischen Genres und Geschichte der Kagyü mahāmudrā. E-Mail: jimrheingans.ZfB(at)uni-hamburg.de

Geboren 1959, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Sie studierte von 1981-1996 tibetisch-buddhistische Philosophie und Praxis mit Geshe Thubten Ngawang im Tibetischen Zentrum e.V. und danach Tibetologie und Klassische Indologie mit Schwerpunkt Buddhismuskunde an der Universität Hamburg (Magister 2003, Promotion 2009). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Biografien von Red mda' ba (1348-1412) und Tsong kha pa (1357-1419), Vinaya-Ordinationslinien und die Nonnenordination im Mūlasarvāstivāda-Vinaya mit ihrer Darstellung in der tibetischen Kommentarliteratur. Weitere Themenschwerpunkte: Gender und Buddhismus, Menschen- und Frauenrechte im Buddhismus, Buddhismus in der Moderne.
Publikationen (PDF)
E-Mail: carolaroloff.ZfB<at>uni-hamburg.de
Website: http://www.carolaroloff.de

Ausgebildet in Indologie, Philosophie und Islamwissenschaften an den Universitäten Bonn, Köln, Wien und Münster, hatte Lambert Schmithausen von 1973 bis 2005 in der Abteilung für Kultur und Geschichte Indiens und Tibets am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg die Professur für Indologie und Buddhismuskunde inne. Seine Arbeit widmet sich der Erforschung des Buddhismus in Indien, der buddhistischen Ethik und der Yogacara Schule.
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Dorji Wangchuk wurde in 1967 in Ostbhutan geboren. Nach einer zehnjährigen Ausbildung (1987–1997) in der tibetischen Klosteruniversität (Ngagyur Nyingma Institute, Bylakuppe, Mysore) in Südindien, studierte er klassische Indologie und Tibetologie, mit Schwerpunkt Buddhismus, an der Universität Hamburg, wo er sein Magisterabschluss erlangte (2002) und anschließend promoviert wurde (2005). Danach war er als wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Sprache und Kultur Indians und Tibets, in Lehre (Tibetisch-Lektor) und Forschung tätig, bis er in 2009 die Professur für Tibetologie in derselben Abteilung übernahm. Sein besonderes Interesse liegt in der Geistesgeschichte des tibetischen Buddhismus und in tibetischer buddhistischer Literatur.

Prof. Zimmermann studierte klassische Indologie, Tibetologie und Japanologie an der Universität Hamburg und promovierte mit einer Arbeit zum Ursprung der Lehre von der Buddhanatur in Indien. Mehrere Jahre seines Studiums verbrachte er an Universitäten in Kyoto und Tokyo; später arbeitete er für das Nepalese-German Manuscript Preservation Project der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Hamburg und Kathmandu, wo er von 2002 bis 2003 auch das Nepal Research Center leitete. Nach vier Jahren als Assistant Professor im Department of Religious Studies der Universität Stanford (USA) und als Direktor des Stanford Center for Buddhist Studies wurde er im Jahre 2007 auf den Lehrstuhl für indischen Buddhismus am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg berufen.
Seine Forschungsinteressen sind der indische Mahayana-Buddhismus in all seinen Ausdrucksformen, im Besonderen aber seine textgeschichtliche Erforschung basierend auf den kanonischen Überlieferungssprachen in Indien, Tibet und China. Ferner beschäftigt er sich mit Fragen buddhistischer Ethik wie z.B. dem Verhältnis des Buddhismus zu Staatsführung und Gewalt. Auch moderne Entwicklungen in asiatischen und westlichen Formen des Buddhismus werden dabei mit einbezogen.