Kavisiksa: The Training of a Poet
Reading in Tantric Texts
Das Werk Byang chub kyi sems bsgom pa und dessen Kommentar: Teil 3
Fundamentals of Tibetan Buddhist Philosophy
Causality, Cessation, Compassion: Buddhist Conceptions of Karma
Tranquility and Insight in Early Buddhist Discourse
Zur Geschichte und Geschichtsschreibung des Zen-Buddhismus
For further information see this page and the current course catalogue

Die Raum- und Zeitangaben sind vorbehaltlich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem offiziellen Vorlesungsverzeichnis der Universität (PDF).
57.008 S: Conceptions of bodhi in Indian Tantric Buddhism (auf Englisch)
2st., Fr 12-14, ESA O, Rm 108 Harunaga Isaacson
In this course we will read and reflect on a number of discussions by tantric Buddhist authors of some of the most central questions: what is the nature of bodhi (awakening)? and what does it mean to be a Buddha (awakened one)? The differences between tantric and non-tantric Buddhist views will be considered, as well as the larger context of debates on the nature of liberation/ awakening in Indian religio-philosophical thought.
The passages read will be in Sanskrit, and students will normally be expected to have completed at least five semesters of Sanskrit study, though exceptions can be made (please contact the instructor in advance). Knowledge of classical Tibetan will be useful but is not essential.
57.009 S: Advanced Themes in South-Asian Buddhism: Upayakausalya
2st., Mo 14-16, ESA O, Rm 108 Michael Zimmermann
In der Übung werden wir Teile des Upayakausalyasutra des Mahayana lesen, das im Rahmen der Idee des „Tötens aus Mitleid“ eine prominente Position einnimmt. Der Kurs richtet sich an fortgeschrittene Studenten mit Sprachkenntnissen in Tibetisch oder buddhistischem Chinesisch. Es liegen nur einige wenige Zitate in Sanskrit vor. Grundlage für unsere Lektüre sind die kanonischen tibetischen und chinesischen Übersetzungen des Sutras im Vergleich.
57.084 SL(B): Schwierigere tibetische Lektüre: Ausgewählte Passage aus dem Mila rnam mgur (Lebensgeschichte und Gesänge des Milarepa)
2st., Do 12-14, ESA W, Sprachlabor Klaus-Dieter Mathes
Milarepas (1040-1123) Lebensgeschichte und Gesänge der Verwirklichung (Mi la rnam mgur)
Aus der Lebensgeschichte werden wir die Episode lesen, in der Milarepa nach seiner ersten 11-monatigen Klausur seinen Lehrer Mar pa Lo tsā ba (1012-1097) das letzte Mal trifft und über seine Meditationserfahrungen berichtet. Im zweiten Teil des Semesters beschäftigen wir uns dann mit Milarepas Antworten (in Form von Gesängen vorgetragen) auf die Fragen der „fünf Schwester des langen Lebens“, den fünf Dharma-Schützerinnen vom Gauri Shankar Massiv (in Rölwaling, Nepal).
Die Kopiervorlagen liegen aus.
Für Studenten der Tibetologie ab dem 4. Semester.
57.086 Ü (B): Besitzer von [magischem und soteriologischem] Wissen (rig ’dzin: vidyadhara) in tibetischen tantrischen Texten
2st., Do 14-16, Rm 70 Dorji Wangchuk
Das faszinierende Phänomen sogenannter Vidyādharas (rig 'dzin) oder „Besitzer [magischen und soteriologischen] Wissens“ in der pan-indischen Kultur wurde bereits von Jörg Grafe gründlich untersucht. Die Vorstellung der Vidyādhara-Schriften und -Soteriologie in tibetischen tantrischen Texten blieb bisher allerdings unerforscht. In diesem Kurs werden wir relevante Auszüge aus tibetischen tantrischen Werken lesen und uns mit ihnen sprachlich und inhaltlich auseinandersetzen. Darüber hinaus werden wir Herangehensweisen an thematische Studien näher kennenlernen. Dieser Kurs richtet sich primär an Studierende mit guten Kenntnissen des klassischen Tibetisch. Aber auch Studierende mit Interesse am tibetischen Buddhismus sind herzlich eingeladen passiv teilzunehmen. Die Kopiervorlage findet sich in der AAI-Bibliothek.
57.087 S: Die [durch] Gold [erworbenen] Lehren (gser chos): Tantrische Schriften der Shangs-pa-bka’-brgyud-Schule
2st., Do 18:15-19:45, Rm 233, ESA O Dorji Wangchuk
Die Shangs-pa-bka'-brgyud-Schule gilt als eine der acht lebendigen Praxis-Traditionen des tibetischen Buddhismus. Khyung-po-rnal-'byor (978/990–1127), der Gründer der Schule, reiste dreimal nach Indien und Nepal, wo er mit 150 Meistern tantrische und nicht-tantrische buddhistische Lehren studiert haben soll. Die Essenz der praxisorientierten Lehre, die er nach Tibet gebracht hat, soll aus fünf Zyklen bestehen, welche auf den sogenannten „goldenen Lehren“ (od. „die durch Gold erworbenen Lehren“ bzw. „Lehren, die aus Schriften bestehen, welche mit Gold auf blauem Papier geschrieben sind“) basieren. Wir werden versuchen die Schriften der goldenen Lehren näher kennen zu lernen, indem wir uns mit dem Lapislazuli-Schlüssel von Kong-sprul (1813–1899) auseinandersetzen. In diesem Werk stellt Kong-sprul nicht nur den historisch-biographischen Hintergrund der Schule und ihrer Gründer dar, sondern gibt darüber hinaus auch einen Überblick zu den vorhandenen und nicht mehr vorhandenen Texten und deren Ermächtigungen und Überlieferungslinien. Gute Kenntnis des klassischen Tibetisch ist für eine aktive Teilnahme erforderlich. Der Kurs richtet sich auch an Studierende mit Interesse am (tibetischen) tantrischen Buddhismus, die über keine Vorkenntnisse des klassischen Tibetisch verfügen. Die Kopiervorlage findet sich in der AAI-Bibliothek.
57.089 V: Developments in Early Tantric Ritual
2st., Mi 16.30-18, Rm 108 Jacob Dalton (Numata-Prof.)
Beginnt am 7. Mai.
The sixth and the ninth centuries marked a time of great creativity for Indian ritual development. In this course we will discuss a selection of translated and secondary sources on this crucial period. Though Buddhist ritual will be our primary focus, we will also consider parallel developments in the Brahmanical world, as well as influences from wider pan-Indian factors such as shifts in patronage, the rise of image worship, pilgrimage practices, and so forth.
57.090 S: Tibetan Sadhanas from Dunhuang
2st., Mi 10-12, ESA O, Rm 233 Jacob Dalton (Numata-Prof.)
Beginnt am 7. Mai.
This course will involve the close reading of tenth century Tibetan manuscripts discovered in the famous Library Caves at Dunhuang. We will focus on several sādhanas associated with the Yoga and Mahāyoga tantric classes. In addition to considering how these specific manuscripts relate to each other, we will examine these long-unread texts for what they can tell us about the development of tantric ritual in eighth century India.
51.610 V: Ostasiatische Religionen
2st., Do 12.15-13.45, ESA M Ulrich Dehn
In dieser Vorlesung soll in die wichtigsten nichtchristlichen religiösen Traditionen Chinas, Koreas und Japans eingeführt werden. Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus (schwerpunktmäßig Mahayana-Buddhismus), Schamanismus in seiner koreanischen Ausprägung, japanische außerbuddhistische Religionen sowie neue religiöse Bewegungen sollen in ihrer jeweiligen Geschichte und ihren gegenwärtigen Erscheinungsformen dargestellt werden. Geeignet für Hörer aller Studiengänge.
Literatur:
- Wolfgang Bauer, Geschichte der chinesischen Philosophie, München 2001
- Alfred Forke, Geschichte der alten chinesischen Philosophie, Hamburg 1964
- Florian Reiter, Religionen in China, München 2002
- Florian Reiter, Taoismus zur Einführung, Hamburg 2003
- Frits Vos, Die Religionen Koreas, Stuttgart u.a. 1977
- Ulrich Dehn, Religionen in Ostasien und christliche Begegnungen, Frankfurt a. M. 2006
- Wilhelm Gundert, Japanische Religionsgeschichte, Stuttgart 1935
- Das Lotos-Sutra, übersetzt von Max Deeg, Darmstadt 2007
International Summer School 2008: Buddhism into the 21st Century
28. Juli–1. August 2008, Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg. Mehr dazu...
Buddhismus und Quantenphysik
JP Dr. Roman Schnabel (Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover und Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik) im Dialog mit PD Dr. Klaus-Dieter Mathes (Asien-Afrika-Institut, Uni Hamburg)
20. Mai 2008, 18:15 Uhr
Asien-Afrika-Institut, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost