Kavisiksa: The Training of a Poet
Reading in Tantric Texts
Das Werk Byang chub kyi sems bsgom pa und dessen Kommentar: Teil 3
Fundamentals of Tibetan Buddhist Philosophy
Causality, Cessation, Compassion: Buddhist Conceptions of Karma
Tranquility and Insight in Early Buddhist Discourse
Zur Geschichte und Geschichtsschreibung des Zen-Buddhismus
For further information see this page and the current course catalogue

Die Raum- und Zeitangaben sind vorbehaltlich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem offiziellen Vorlesungsverzeichnis der Universität (PDF).
57.354 Buddhismus in China
2st., Mi 10–12 Helwig Schmidt-Glintzer
Es handelt sich um eine Überblicksvorlesung. - Im Übungsteil sollen
Grundfragen der Geschichte des Buddhismus und der „Sinisierung“ des
Buddhismus erörtert werden.
57.458 Zur Kunst des Zen-Buddhismus (mit Übungen an Objekten)
2 st., Do 14 – 16 Uhr, Ort: Museum für Kunst und Gewerbe Noravon Achenbach
Beginn: 09.04.09
Der Zen-Buddhismus hat die Kunst und Kultur Japans entscheidend geprägt. Wie keine andere Religion durchdrang er den Lebensalltag der Menschen und bestimmt bis heute die ästhetischen Vorstellungen in Japan. Es sollen an repräsentativen Beispielen die wichtigsten vom Zen beeinflussten Kunstgattungen von der Muromachi-Zeit bis in das 19. Jh. behandelt werden: Das sind Malerei, Schriftkunst und die Gefäße für die Teezeremonie, vor allem die Teeschale. Wichtig soll dabei die Anschauung am originalen Objekt sein. Zu behandelnde Fragen und Themen sind: Zen-Ikonographie, Zen-Stil, Eigenschaften, die ein Zen-Kunstwerk ausmachen, historische Veränderungen, Wechselwirkungen mit anderen philosophisch-religiösen Vorstellungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.
Anmeldung per e-mail: Nora.vonAchenbach@mkg-hamburg.de, Tel. 428134 2647
57.026 S(B): Conceptions of Kingship in Indian Buddhism
2st., Fr 12–14, ESA O, Rm 108 Michael Zimmermann
There are several texts and passages in Indian Buddhist sources which deal with the righteous king, an ideal which inspired Buddhist thinkers throughout the ages when they reflected about how a Buddhist king should rule his realm. This seminar is primarily aimed at reading and translating some of those most important passages in Sanskrit and Pali and their early translations into Tibetan and Chinese. We will also discuss secondary literature on this topic and students will be asked to summarize some of the articles dealing with this topic. One of the central questions will be whether there are ideas of kingship which can be characterized as Buddhist and what their distinctive elements in comparison to Brahmanic models are. Participants are not expected to be able to handle all of the primary languages but must have reasonable competence in at least one of them.
57.065 S: Kontroversen über "die drei Großen" (chen po gsum): Der große Mittelweg (dbu ma chen po), das große Siegel (phyag rgya chen po) und die große Vollendung (rdzogs pa chen po)
2st., Mo 16–18, ESA O, Rm 233 Dorji Wangchuk
Die Lehre des sogenannten „großen Mittelweg“ (dbu ma chen po), die des „großen Siegel“ (phyag rgya chen po) und die der „großen Vollendung“ (rdzogs pa chen po) werden kollektiv als die „drei Großen“ (chen po gsum) bezeichnet. Jede dieser Lehren wird von ihren jeweiligen Anhängern als die höchste Lehre angesehen, aber derartiger Anspruch auf Absolutheit und Überlegenheit bringt zwangsläufig Kritik und Konterversen mit sich. Was für eine Schule (bzw. Tradition) als das Höchste gilt, kann für die andere durchaus den Inbegriff der Heterodoxie und Heteropraxis darstellen. Religions- und ideengeschichtlich gesehen ist das ein interessantes Phänomen. In Zusammenhang mit dem tibetischen Umgang mit dem Problem des doktrinären Überlegenheitsanspruches kann man mindesten drei Tendenzen beobachten, nämlich die des Exklusivismus, die des Inklusivismus und die des Universalismus (ris med).
Wir werden ausgewählte Textauszüge der Verfechter und Gegner der jeweiligen Systeme übersetzen und zugleich textkritisch und ideengeschichtlich analysieren. Alle Studierenden, die ihre Kenntnis über die Ideengeschichte der oben genannten drei Lehren und ihrer Stellung in Tibet vertiefen möchten, sind herzlich eingeladen. Vorraussetzung sind Grundkenntnisse des klassischen Tibetisch. Die Kopiervorlage wird im Voraus in STiNE hochgeladen.
57.066 S: Literatur zu allgemeinen tantrischen Themen (rgyud spyi'i dngos po)
2st., Mo 14–16, ESA O, Rm 233 Dorji Wangchuk
In diesem Kurs werden Quellen zu zentralen Themen des tibetisch-tantrischen Buddhismus (wie z.B. maṇḍala, abhiṣeka, samaya sādhana, pūja, mudrā, mantra,, usw.) im Allgemeinen besprochen und einige ausgewählte Passagen textkritisch analysiert und anschließend übersetzt. Das primäre Ziel dieses Seminars ist, sich mit der Forschungspraxis zu befassen. Eine gute Kenntnis des klassischen Tibetisch ist Vorrausetzung. Die Kopiervorlagen werden im Voraus in STiNE hochgeladen.
57.030 S: Pali II: Lektüre von Pali-Texten
2st., Mo 14–16, ESA O, Rm 108 Michael Zimmermann
TUT: Pali II: Lektüre von Pali-Texten
2 st., Mi 10–12, ESA O, Rm 209 Uwe Michelsen
Als eine mittelindische Sprache ist Pali für den Buddhismus in Indien von herausragender Bedeutung. In der Sammlung der in Pali verfassten Jatakas finden sich die ältesten Beschreibungen des altindischen Städtelebens, darüberhinaus war Pali über Jahrhunderte die lingua franca des buddhistischen Klerus in Sri Lanka und Südostasien. Auch für an der Entwicklungsgeschichte indischer Sprachen Interessierte bietet Pali ein reiches Forschungsfeld.
Der Kurs baut auf der Einführung aus dem Wintersemester auf und wendet sich erneut an zwei Gruppen: zum einen an Studierende mit Kenntnissen in Sanskrit (Abschluss der zweisemestrigen Einführungsveranstaltung), zum anderen an Studierende ohne Vorkenntnisse in Sanskrit. Die Auswahl der zu lesenden Texte wird rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung in STINE hochgeladen.
57.031 S: Lektüre von Texten in Buddhist Hybrid Sanskrit
1st., Fr 16–18, ESA O, Rm 108 Michael Zimmermann
Dieser Lektüre-Kurs wird im zweiwöchigen Rhythmus angeboten und richtet sich in erster Linie an Studierende, die mit Buddhist Hybrid Sanskrit (BHS) nur sehr wenig oder noch gar nicht vertraut sind. Viele buddhistische Schriften des indischen Mahayana-Buddhismus sind in BHS überliefert, ein weiterer großer Teil von ihnen bezeugt terminologische, morphologische und grammatische Elemente, die dem BHS zuzuordnen sind. Für alle am indischen Buddhismus Interessierte ist dieser Kurs unbedingt zu empfehlen. Solide Kenntnisse des klassischen Sanskrit (in der Regel drei Fachsemster) werden dabei vorausgesetzt. Bitte kontaktieren Sie in Zweifelsfällen den Dozenten. Die Auswahl der zu lesenden Textpartien wird rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung in STINE hochgeladen.
51.610 V: Einführung in den Buddhismus
2 st., Do 12-14, Ulrich Dehn
Der Buddhismus ist mit ca. 350 Millionen Menschen auf der Welt eine der großen Religionen und prägt die Kultur vieler asiatischer Länder entscheidend mit. Auch in Deutschland gibt es derzeit ca. 200.000 Buddhisten. In der Vorlesung soll es um die Grundlagen in der Biographie und Umwelt des Siddhartha Gautama (Buddha) und die Geschichte des frühen indischen Buddhismus gehen, aber auch die Ausbreitung zunächst nach Sri Lanka und seit der Zeitenwende nach China und in den ostasiatischen und südostasiatischen Raum. Der tibetische Buddhismus, die Schulen des Reinen Landes, Zen-Buddhismus, die Schulen des Nichiren-Buddhismus, ihre jeweiligen gegenwärtigen und westlichen Ausprägungen, neuere Laienbewegungen und die buddhistischen Menschenrechtsgruppen (Engagierter Buddhismus) sollen behandelt werden. Es soll über Möglichkeiten der Begegnung mit dem Buddhismus nachgedacht werden.
Offen für alle Studiengänge, Kontaktstudierende: 10.
Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Es wird ein Tutorium angeboten. Bei Teilnahme können Studierende, die nach den alten Prüfungsordnungen studieren, 3 SWS anerkannt bekommen.
Literatur:
Hans Wolfgang Schumann, Handbuch Buddhismus, 2000;
Michael v. Brück, Einführung in den Buddhismus, 2007;
Manfred Hutter, Das ewige Rad – Religion und Kultur des Buddhismus, 2001;
Ulrich Dehn, Den Buddhismus verstehen – Versuche eines Christen, 2004.
57.032 S: Frühe buddhistisch-tantrische Systeme
2 st., Di 16-18, ESA O, Sprachlabor Martin Delhey, Harunaga Isaacson
This class will study early Buddhist tantric systems, of the type often classified as Kriyātantra (Action/Ritual Tantra). Extracts will be read from a number of texts, including the Mañjuśriyamūlakalpa. Good knowledge of Sanskrit is required (preferably at least the equivalent of 5 semesters); knowledge of classical Tibetan and of classical Chinese may be useful, but is not required.
Dieses Seminar beschäftigt sich mit frühen tantrischen buddhistischen Systemen des Typs, der oft als Kriyātantra (Aktions-/Ritualtantra) klassifiziert wird. Wir werden Auszüge aus mehreren Texten, einschließlich des Mañjuśriyamūlakalpa, lesen. Gute Sanskritkenntnisse sind Voraussetzung (vorzugsweise mindestens entsprechend dem Lernstand nach 5 Semestern). Kenntnisse des klassischen Tibetisch und des klassischen Chinesisch sind von Vorteil, aber nicht notwendig.