

Ihr einjähriges Studium des Buddhismus an der Universität Chiang Mai in Nordthailand sowie diverse Klosteraufenthalte in Thailand führten Susanne Götz (Jg. 1977) im Jahr 2001 zu einer Fortsetzung ihrer Studien an die Universität Hamburg. Dort schloss sie im Oktober 2007 ihr Magisterstudium der Thaiistik und klassischen Indologie ab. Ihre Magisterarbeit (Titel: „Der Stellenwert von Pali und Sanskrit in der Wortprägearbeit des Königlichen Instituts Thailands“) beschreibt die Bedeutung „neo-indoarischer“ Elemente bei der Festlegung der thailändischen Fachterminologie und geht auf linguistische Merkmale, den historischen Kontext und sprachpolitische Hintergründe der modernen Wortprägearbeit in Thailand ein.
Inspiriert durch praktische Erfahrungen als Gastdozentin für Sanskrit am Sanskrit Studies Centre der Silpakorn-Universität Bangkok arbeitet Susanne Götz seit April 2008 als Promotionsstudentin des Asien-Afrika-Institutes der Uni Hamburg an ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel: „Translations from Pali into Thai: A Diachronic Study of the Translation Practice“. Während u.a. Erkenntnisse für die Sprachgeschichte des Thai angestrebt werden, spielt dabei das monastische Palistudium in Thailand eine zentrale Rolle.

vajra.lumbini[a]gmail.net

Oren Hanner holds a B.A. in Philosophy and Journalism from the Hebrew University of Jerusalem and an M.A. in Philosophy from Tel-Aviv University. His primary interest is in Indian Buddhist thought, Western moral philosophy and the comparative intersection of the two. His doctoral research, supervised by Prof. Michael Zimmermann, explores the notions of moral agency and autonomy in Indian Buddhism as they may be constructed from the writings of the Indian Buddhist philosopher Vasubandhu (4th century CE). In particular, the study touches on issues such as the implications of Buddhist theories of persons for moral agency, the relationship between the Two Truths in ethics, and the notion of moral responsibility in light of the no-self doctrine. In his free time, Oren enjoys listening to jazz and classical music, likes to travel, and makes effort to practice Buddhism in daily life, with partial success.
email: orenbodhi@gmail.com

Hao Sun, geb. 1987 in Nanjing, China, studierte im Fach Sanskrit und Pāli Sprachen&Literaturen, sowie Japanisch als Nebenfach an der Universität Peking. Er beteiligte sich als Übersetzer am Übersetzungsprogramm des Dīghanikāya aus dem Pali in modernes Chinesisch (2012 veröffentlicht) und erwarb seinen M.A. mit einer Arbeit über Dvattiṃsākāraṃ aus dem Pāli-Kanon. Von 2007 bis 2008 war er als Austauschstudent an der Nepal Sanskrit Universität in Kathmandu. Seit 2012 promoviert er an der Universität Hamburg. Sein derzeitiges Interesse gilt besonders der Lehre von der Buddhanatur.

Die Dissertation befasst sich mit der Geschichte des Klosters von Ngor E waṃ chos ldan und der dort begründeten Schule der Ngor pa. Die Ngor pa Schule war die bekannteste Unterschule innerhalb der Sa skya pa Tradition und wird heutzutage als eine ihrer drei Hauptunterschulen gezählt (sa ngor tshar gsum). Der Begründer der Ngor pa Schule war Ngor chen Kun dga' bzang po (1382-1456), der im Jahr 1429 das Kloster von Ngor E waṃ chos ldan - von wo aus die Ngor pa Schule ihren Ursprung nahm - in gTsang in der Nähe von gZhis ka rtse gründete.
Das Projekt befasst sich zunächst mit dem Leben von Ngor chen Kun dga' bzang po (1382-1456) und der Gründung des Klosters von Ngor E waṃ chos ldan (1429), bevor im Folgenden der Aufstieg des Klosters von Ngor und der Ngor pa Schule untersucht wird. Darüber hinaus sollen besondere Eigenschaften der Lehre und Praxis der Ngor pa Schule herausgearbeitet werden.
Ziel der Arbeit ist es, basierend auf der Auswertung der zugänglichen Quellen einen umfassenden Überblick über die Geschichte, die Rolle und den Einfluss des Klosters von Ngor E waṃ chos ldan und der dort begründeten Schule und Lehrtradition der Ngor pa zu erarbeiten.

Shan shan Jia, M. A.
The study of chapter 10, paratexts and organization of the Nepalese manuscripts of Laṅkavatātarasūtra in the 17th century. This study aims at a critical edition of chapter 10 of Laṅkavatātarasūtra, and focuses primarily on the paratexts (including the introductory matters, colophons, interlinear and marginal annotations, demarcation devices, numbering methods) and also on the organization (including the arrangement and re-arrangement of chapters, subsections within the chapters, the titles of the chapters, by which the understanding of the logical structures of different topics is conveyed, and information provided by the annotations about the structures) in Sanskrit manuscripts of the Laṅkavatātarasūtra. The Laṅkavatātarasūtra, considered to be composed in 4th century, is one of the nine central Mahāyāna texts in Nepalese Buddhism, which has been often transmitted, studied and cited. It has been transmitted not only in original Sanskrit, but also in three Chinese translations, two Tibetan translations and two Sanskrit commentaries which only exist in their Tibetan translations.

Reina Katayama
Reina Katayama, born in 1980, took her BA at the Hanazono University in 2002 and her MA in 2004. She works currently on her Ph.D. thesis, researching the intrinsic relationship between the southern and northern Abhidharma (Abhidhamma) texts. E-mail: kksdssks[at]hotmail.com
Manfred Seegers M.Phil.
Manfred Seegers studierte von 2005 bis 2009 an der Canterbury Christ Church University, U.K. im Fach Religionswissenschaft und erlangte den Titel eines Master of Philosophy mit dem Thema „Leben und Werk des Dritten Karma-pa, Rang-byung-rdo-rje (1284‒1339)“. Derzeit schreibt er an seiner Dissertation, betreut von Prof. Dorji Wangchuk, mit dem Arbeitstitel “Transcending Delusion: The Third Karma-pa Rang-byung-rdo-rje’s Discourses on the Distinction between Consciousness (rnam shes: vijñāna) and Wisdom (ye shes: jñāna)”. Die Abhandlungen über „die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Weisheit“ untersuchen den getäuschten und ungetäuschten Zustand des Geistes. Es ist eines der zentralen Themen im Gesamtwerk (gSung 'bum) des Dritten Karma-pa, das auf frühe indische Quellen zurückgeführt werden kann. Er behandelt dieses Thema in verschiedenen Genres sowohl in Versform als auch in Prosa. Neben dem historischen und philosophisch-religiösen Hintergrund untersucht die Arbeit die Bedeutung dieser Lehren im Zusammenhang mit Rang-byung-rdo-rjes Leben und Werk, sowie mit den Lehrinhalten verschiedener Übertragungslinien des tibetischen Buddhismus. Sie beinhaltet einen textgeschichtlichen Teil, eine textkritische Edition und die Übersetzung der relevanten Werke und ihrer späteren Kommentare. Email: Manfred.Seegers[at]studium.uni-hamburg.de.

Bounleuth Sengsoulin, M.A.
Bounleuth Sengsoulin (Jahrgang 1959) wurde in der zentrallaotischen Provinz Bolikhamxay geboren, wo er vor 1975 mehrere Jahre als Novize in einem buddhistischen Kloster verbrachte. Seit 1982 unterrichtet er an der Nationalen Universität von Laos (bis 1996: Lehrerhochschule) laotische Sprache und Literatur. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Einfluss des Sanskrit und Pali im Lao. Er verfügt über mehrjährige Lehrerfahrungen in Lao als Fremdsprache an Universitäten in China, Japan und den USA. Im Jahre 2004 machte er seinen M.A.-Abschluss in „Southeast Asian Studies“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit einer Arbeit über die Chronik von Champassak. Seit Mai 2011 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Der laotische Sangha und die Moderne: ein buddhistische Archiv aus Luang Prabang“.

Christine Sommerschuh studierte Tibetologie, klassische Indologie und Ethnologie an der Universität Hamburg. Ihre Magisterarbeit »The 15th-Century Tibetan Artist sMan-bla-don-grub and His Handbook for Painters« befasst sich mit einem tibetischen Handbuch zu Maltechniken aus dem 15. Jahrhundert. Magisterbetreuer war Prof. David Jackson.
Von 2001 bis 2008 lehrte sie am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg die tibetische Schriftsprache. Aus dem dazu erarbeiteten Lehrmaterial entstand das Buch Einführung in die tibetische Schriftsprache – Lehrbuch für den Unterricht und das vertiefende Selbststudium (Norderstedt 2008). Es wird begleitet von der Website www.tibetischesprache.de, die Lösungen zu den Aufgaben, Korrigenda und Auszüge aus dem Buch enthält.
Ihr besonderes Interesse gilt neben Kunst und Grammatik der frühen Kagyü-Schule in Tibet.
Seit September 2008 forscht sie für ihre Dissertation zu biographischem Material zu Jigten Sumgön (´Jig-rten-gsum-mgon, 1143-1217, Begründer der Drikung-Kagyü-Schule). Ausgangstext ist die umfangreiche Lebensbeschreibung namens »rDo rje rin po che 'bar ba« (»Funkensprühen des kostbaren Vajra«) von Jigten Sumgöns Schüler sPyan-snga Shes-rab-'byung-gnas (1187-1241).
Kontakt: christine.sommerschuh@web.de

Ying Wang stammt aus Lanzhou, China, und studierte die Geschichte des Buddhismus am Institute of Middle Eastern Studies, Northwest University, Xi’an. Sie erwarb dort ihren M.A. mit einer Arbeit zur Philosophie des Avatamsaka Sutras in China. Ihre Entscheidung weiter über buddhistische Themen zu arbeiten führte sie an die Tsinghua University. In ihrer Dorktorarbeit setzt sie sich mit Wonch'uks (Yuance) Kommentar zum Samdhinirmocana-sutra auseinander. 2007 belegte Ying Wang einige Kurse an der Universität Peking und verbrachte 2008 einen Monat an der Chinese University of Hong Kong. Seit Herbst 2008 is sie ein visiting fellow and er Universität Hamburg und setzt die Arbeit an ihrer Dorktorarbeit fort. Ihre Interessensschwerpunkte sind die Chinesische Nur-Geist-Schule und Ch'an-Buddhismus. E-Mail: yichunxiao123@yahoo.com.cn

Chunyang Zhou, geb. 1978 in Henan, China, studierte Wirtschaft an der Universität Zhengzhou (China) und Indologie, Tibetologie und Altiranistik an der Georg-August-Universität Göttingen, wo er 2008 mit einer philologischen Arbeit über eine neuentdeckte Sanskrit-Handschrift des Dirghagama den Magistergrad erwarb. Derzeit promoviert er mit einer Dissertation zu den Erlösungstheorien in der buddhistischen Kommentarliteratur an der Universität Hamburg. Seine Interessensgebiete sind vor allem die nordbuddhistische Literatur in indischen Sprachen und Tibetisch und die Religionen im alten China.
E-Mail: chewdscho@gmail.com