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Öffentliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion
Buddhist Women at the Grassroots: Scholars and Practitioners in Dialogue

Interdisziplinäres Kolloquium
Frauen im Buddhismus

Internationaler Kongress 2011 
Achtsamkeit 

Buddhismuskundliches von anderen Veranstaltern

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Wintersemester 2008/09

Symposium | Vortragsreihe | Einzelvorträge

Einzelvorträge

Vortrag: Buddhismus der Moderne-was ist das?

Prof. Dr. Eva Neumaier
4. Februar 2009, 18:15 Uhr
Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1 (Ostfluegel), Rm 221

Als Antwort auf die Herausforderung der Kolonialherrschaft formulierte ein sinhalesischer Mönch Ende des 19. Jahrhunderts eine Form des Buddhismus, die von Ritualen, Legenden und lokalen Gebräuchen gereinigt war. Auf dieser Grundlage verbreitete sich ein moderner Buddhismus in Asien wie im euro-amerikanischen Westen. Ich werde die Frage untersuchen, ob es angemessen ist, diese Form des Buddhismus als etwas Neues (navayana) anzuerkennen, oder ob es sich dabei nur um die gegenwärtige Fortsetzung des Buddhismus der Vergangenheit handelt.

Vortrag

Symposium Buddhismus und Menschenrechte

Gruppenfoto der Referenten, Diskutanten und Moderatoren

Internationales Symposium

Am 21. und 22. November 2008 fand am Zentrum für Buddhismuskunde der Universität in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI), Essen, und dem "Projekt "Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung" (KWI), wissenschaftlich geleitet von Dr. Carmen Meinert und Dr. Hans-Bernd Zöllner und mitorganisiert von Dr. Barbara Schuler, das Internationale Symposium zum Thema Buddhismus und Menschenrechte: Theorie - Praxis - Perspektiven statt:

21.11.2008, 14:30-18:30 Uhr
Panel 1: Die Theravada-Tradition in Theorie und Praxis  BESCHREIBUNG
22.11.2008, 9:30-18:00 Uhr
Panel 2: Die Mahayana Tradition in Theorie und Praxis   BESCHREIBUNG
Panel 3: Die Vajrayana-Tradition in Theorie und Praxis   BESCHREIBUNG

Ort: Asien-Afrika-Institut, Flügel Ost, Raum 221
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei

Förderer der Veranstaltung: 

 
Studienstiftung für Buddhismus, Hamburg
Hermann und Marianne Straniak Stiftung

Vortragsreihe im Wintersemester 2008/09: Die soziale Kraft des Buddhismus: Hospiz - Frieden - Kloster

Dies sind die Dialogpartner und Themen, die an drei Vortragsabenden im Wintersemester 2008/09 behandelt wurden (Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Michael Zimmermann):
Flyer...

Buddhismus und Frieden
Dr. jur. Mathias Becker (Soka Gakkai Internationale) im Dialog mit Prof. Dr. Susanne Sandherr (Katholische Stiftungsfachhochschule, München)
Dienstag, 4. November 2008, 18:15 Uhr
Asien-Afrika-Institut, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost

Einzelreferat von Mathias Becker:
»Frieden und Dialog im Buddhismus Nichiren Daischonins und der Soka Gakkai Internationale«
Der Sinn des Erscheinens des Buddha, ist das Glück aller Menschen. Während der Buddhismus heutzutage in aller Munde ist, sind die religions-philosophischen und religionspsycholgischen Grundlagen buddhistischer Praxis weitgehend unbekannt. Der Verfasser zeigt anhand wesentlicher Grundprinzipien am Beispiel des Mahayana Buddhismus der in Japan gegründeteten Soka Gakkai Internationale (wertschaffende Gesellschaft) auf, wie ein innerer Universalimus des einzelnen Menschen Offenheit für das eigene Glück und praktisches Tätigsein für Frieden in einer unteilbaren Welt ermöglicht.
Vortrag: Audio

Einzelreferat von Susanne Sandherr:
>> „… und auf Erden Friede“ (Lukas 2, 14) – Biblische Provokationen<<
Die äußerste Gewalterfahrung des 20. Jahrhunderts  und die perennierende Wirklichkeit von Krieg und Unterdrückung im noch jungen dritten Jahrtausend, die Gewaltbereitschaft des real existierenden Christentums  in seiner Geschichte – lassen sie die Worte der Engel (Lukas 2,14) nicht wie Hohn erscheinen?
Unsere unfriedliche Welt, dies die Botschaft des Alten wie des Neuen Testament, ist auf Frieden angelegt. In dieser Perspektive bedeutet Friede nicht bloß, dass die Waffen schweigen. Schalom ist die lebensförderliche rechtliche, soziale und ökonomische Ordnung der Welt. Schalom zielt auf das gute Leben und Zusammenleben aller. Es kann keinen Weg zum Frieden geben, der die Ordnung des Schalom außer Kraft setzt.
Vortrag: Audio
Podiumsdiskussion: Audio

Buddhismus und Hospizbewegung
Helge Adolphsen (Hauptpastor em. St. Michaelis, Hamburg) im Dialog mit Olivier Petersen, M.A. (Tibetisches Zentrum e.V., Hamburg)
Dienstag, 9. Dezember 2008, 18:15 Uhr
Asien-Afrika-Institut, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost

Einzelreferat von Helge Adolphsen:
»In Würde sterben – Anmerkungen zur Sterbebegleitung aus christlicher Sicht«
In der christlichen Tradition ist der Tod nicht das Ende des Lebens, sondern Übergang und Ziel: „Wir werden bei Gott sein allezeit.“ Der Glaube daran vermeidet Verdrängung von Leid und Tod und fördert bewusste Lebensgestaltung. Die ars moriendi ist eine ars vivendi. Die Würde jedes Menschen im Leben, im Sterben und im Tod und das Verständnis des Lebens als Geschenk Gottes verbieten jede fremde und eigene Verfügung über das Leben. Aktive Sterbehilfe kann es christlich nicht geben. Deshalb wird die Hospizbewegung als Lebens- und Sterbebegleitung intensiv gefördert.
Vortrag: Audio

»Der Umgang mit dem Tod im Buddhismus«
Der Buddhismus gibt Anregungen zur Vorbereitung auf das Sterben sowie zur Sterbebegleitung und Trauerarbeit. Es wird auch erläutert, wie die Auseinandersetzung mit dem Tod spirituellen Fortschritt ermöglicht.
Vortrag: Audio
Podiumsdiskussion: Audio

Vita religiosa: Buddhistische und christliche Ordensgemeinschaften in Deutschland
Thomas Ferenčik (Hochschulpfarrer Universität Hamburg) im Dialog mit Carola Roloff, M.A. (Tibetisches Zentrum e.V., Hamburg)
13. Januar 2009, 18:15 Uhr
Asien-Afrika-Institut, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost

Einzelreferat von Thomas Ferenčik:
»Christliche Orden – gestern und heute«
Um das Wesen christlicher Orden zu erfassen, soll in einem ersten Schritt das Wirken und die Lehre Jesu Christi dargestellt werden. Daran anlehnend wird es möglich sein, die Frage nach der Motivation von Ordensgründerinnen und Ordensgründern zu beantworten. Um auf das Selbstverständnis und die Arbeit der christlichen Orden in Kirche und Gesellschaft unserer Zeit eingehen zu können, soll dann der Blick auf das 2. Vatikanische Konzil gerichtet werden, das bedeutende Impulse für das „Gott geweihte Leben“ gegeben hat.
Vortrag: Audio

Einzelreferat von Carola Roloff:
»Buddhistische Ordensgemeinschaften in Deutschland – Möglichkeiten der Synthese von Meditation, Studium und sozialem Engagement im 21. Jahrhundert«
Carola Roloff referiert zum Thema buddhistische Ordensgemeinschaften und Ausbildung der Ordinierten in Deutschland. Was sind die buddhistischen Prinzipien? Welchen Schwierigkeiten entstehen bei der Gründung deutscher buddhistischer Klöster nach asiatischem oder christlichem Vorbild? Wie funktioniert eine Gemeinschaft im Spannungsfeld zwischen Demokratie und alten hierarchischen Strukturen? Traditionelle Ansichten und Rollenverhältnisse werden hinterfragt. Sind Vinaya (buddhistisches Ordensrecht) und soziales Engagement vereinbar? Die Referentin zeigt, welche Möglichkeiten Ordinierte weltweit haben, zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme beizutragen, ohne Rückzug und Meditation vernachlässigen zu müssen.
Vortrag: Audio
Podiumsdiskussion: Audio