Öffentliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion
Buddhist Women at the Grassroots: Scholars and Practitioners in Dialogue
Interdisziplinäres Kolloquium
Frauen im Buddhismus
Internationaler Kongress 2011
Achtsamkeit
Sommeruniversität
Buddhism into the 21st Century
Fotoausstellung
Online: Tod im Buddhismus
Symposion
Peace
Menschenrechte
Indian Buddhist Thought in 6th-7th c. China
Workshop
Meditation im frühen
Buddhismus I 2009
Meditation im frühen
Buddhismus I und II 2010
Meditation im frühen
Buddhismus II 2011
elearning
Readings in the Madhyama-āgama
Öffentliche interdisziplinäre
Vortragsreihe
Das philosophische Wissen des Buddhismus
Stifter und Mäzene und ihre Rolle in der Religion
Die Seidenstraße und Nordostchina: Buddhismuskundliche Spurensuche
Ökoethik und Klimawandel
Tod und Sterben im Buddhismus
Moralität: Ein Innen- oder Außenfaktor?
Naturwissenschaften: Quantenphysik, Stammzellenforschung, Neurowissenschaft
im Gespräch mit anderen Wissensbereichen: Naturwissenschaft, Ökonomie, Erziehungswissenschaften
Kooperationen
Buddhismus im Westen: ein Dialog zwischen Religion und Wissenschaft, 28.10.2010







In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem Goethe-Institut
Es ist Ziel der Veranstaltungsreihe cum Podiumsdiskussion, unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen: Ist- und Sollwerte: Klimakatastrophen in Vergangenheit und Gegenwart (mit besonderem Blick auf Asien). Was ist zu tun? Gibt es eine fundierte moralische Grundlage der Fürsorge für die Umwelt? Wer definiert ökoethisch verwerfliches und richtiges Verhalten? Wie ist Klimagerechtigkeit umzusetzen? Wie verhalten sich die Religionen zur globalen ökologischen Krise? Kann der Buddhismus zur Nachhaltigkeit in der Frage der Ökologie beitragen? Wie stellt sich der chinesische Buddhismus dazu? Zu diesem Thema diskutieren international renommierte Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Institute, die sich mit Ökologie, Buddhismuskunde, Kultur- und Naturwissenschaften befassen. mehr
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Barbara Schuler
Eintritt frei
Dienstag, 4. Mai 2010, 18:15 Uhr, Rm. 221 ESA 1 Ost
(Asien-Afrika-Institut)
Globales Klima und der Mensch: Prof. Dr. Jochem Marotzke: "Das 2C-Klimaziel: Szenarien und Vorhersagen" mit besonderer Berücksichtigung Asiens, Prof. Dr. Claus Leggewie: “Weltgesellschaft im globalen Klimawandel” mit besonderer Berücksichtigung Indiens, Mitdiskutant Dr. Franz Litsch Handout
Audio Marotzke


Dienstag, 18. Mai 2010, 18:15 Uhr,
Rm. 221 ESA 1 Ost (Asien-Afrika-Institut) Gesellschaftliches Engagement: ökologisch orientiertes Christentum und ökologisch orientierter Buddhismus: Dr. Franz Alt: “Der ökologische Jesus - gibt es den ökologischen Buddha?”, Dr. Sabine Löhr-Wienand: “Nirvana kann warten: Umweltschützer auf Buddhas Pfaden” Handout


Dienstag, 15. Juni 2010, 18:15 Uhr, Rm. 221. ESA 1 Ost (Asien-Afrika-Institut)
Ökoethik: Buddhismen unter sich: Prof. Dr. Lambert Schmithausen: “Indischer Buddhismus und ökologische Ethik” Prof. Xue Yu: “Buddhism and Ecoethics in China”, Discussant Dr. Carmen Meinert Handout
Audio Schmithausen





13. Juli 2010, 18.15 Uhr, Rm. 121, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Hierarchy and Gender in Buddhist Monasticism von Dr. Damchö Diana Finnegan, University of Wisconsin Audio
22. Juni 2010 18:00 Uhr, Rm. 221 Ost, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, Prof. Jay Garfield: Conceiving the Inconceivable: Reason and Awakening on the Buddhist Path in Kooperation mit dem Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg
Jay Garfield ist Doris Silbert-Professor in den Geisteswissenschaften und Professor für Philosophie am Smith College, Northampton. Zu seinen Werken gehören die Übersetzungen von Nagarjuna's Mulamadhyamakakarika (The Fundamental Wisdom of the Middle Way, Tsong Khapa's Ocean of Reasoning) und „Empty Words: Buddhist Philosophy and Cross-Cultural Interpretation”. Er lehrt und forscht im Bereich der Philosophie des Geistes, Grundlagen der Kognitionswissenschaft, Logik, Sprachphilosophie, Buddhistische Philosophie, interkulturelle Hermeneutik, theoretische und angewandte Ethik und Erkenntnistheorie.
Audio
11. Mai 2010, 18:15 Uhr, Rm. 221, ESA Ost
Hans Berger: Das Photographie-Archiv der Mönche von Luang Prabang - Ein erster Blick auf 120 Jahre buddhistischer Photographie in Laos in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Thaiistik, AAI Handout
Kurzinfo:
Seit dem Jahr 2006 wurden in der alten laotischen Königsstadt Luang Prabang in verschiedenen Klöstern umfangreiche Sammlungen historischer Photographien entdeckt. Ein kleines Team von Mönchen hat unter der Leitung von Hans Georg Berger mit ihrer Identifikation, Digitalisierung und Konservierung im Rahmen des Endangered Archives Programme der British Library London begonnen. 12 verschiedene Sammlungen wurden bisher identifiziert, mehr als 20.000 Originalphotographien beschrieben und digitalisiert, erste Publikationen in laotischer und englischer Sprache herausgegeben. Die Sammlungen sind von hohem zeitgeschichtlichen Interesse und eröffnen den Zugang zu vielfältiger zukünftiger Forschung (Religionswissenschaft, Anthropologie, Ethnologie, Buddhismuskunde, u.a.). Sie erschließen eine der am wenigsten untersuchten Zivilisationen von Festland-Südostasien und dokumentieren die "Greater Laotian Cultural Domain". In Zusammenarbeit mit der Nationalbibliothek von Laos, der British Library und dem Sangha von Luang Prabang werden die digitalen Daten nach Abschluss der Arbeit für Forschungszwecke zugänglich sein.
Hans Georg Berger stellt in seinem Vortrag die Geschichte der Sammlungen und ihrer Entdeckung dar und erläutert erste Ansätze für die Interpretation und Analyse des Materials.
Zur Person:
Hans Georg Berger ist Schriftsteller und Photograph. Seit 1988 konzentriert sich seine künstlerische Arbeit auf die Darstellung der Religionen: Theravada-Buddhismus in Laos, Burma und Thailand; Schiitischer Islam in Iran und Irak; Taoismus in China; Alte Christliche Kirchen in Palästina. Nähe zur wissenschaftlichen Forschung und soziales Engagement prägen diese künstlerischen Langzeitprojekte. Die Arbeit zum laotischen Buddhismus entwickelt sich seit 1993 in großer Nähe zu den Mönchen und der Bevölkerung von Luang Prabang. Sie betrifft Zeremonien und Rituale sowie die buddhistische Meditation. Ausstellungen und Publikationen finden sowohl in Laos (drei Schulbücher) als auch in der Kunstwelt Beachtung und sind von Vorträgen und Lehrveranstaltungen begleitet (Lehraufträge an der Ecole Francaise d'Extrème-Orient/Paris, der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris, an der Silpakorn University, Thailand). Eine Dauerausstellunge seiner Photographien wurde in 2006 in Luang Prabang eingerichtet (Nationalmuseum). Die Entdeckung des buddhistischen Photo-Archivs im Jahr 2006 und die Forschungsarbeit im Rahmen des Endangered Archives Programme der British Library wird seit 2009 ergänzt durch die Arbeit an der Einrichtung eines Museums für Buddhistische Kunst in Luang Prabang.
Weitere Information: www.hansgeorgberger.de